Gehen Sie mit uns auf Spurensuche
Die Entstehung unseres Landschaftsgartens in Machern hat eine über 200 Jahre alte Geschichte. Alte Pläne, Grundrisse und Fotomaterial waren für den denkmalgeschützten Garten die Grundlage wesentlicher Restaurierungsarbeiten.
Trotzdem schlummern viele Gartenszenen bis heute wegen fehlender Nachweise noch unter der Erde und sind für uns somit verborgen.
Insbesondere durch die kriegerischen Ereignisse in diesem geschichtsträchtigen Zeitraum, aber auch in den Wirren der Nachkriegszeit bis zur Bodenreform sind viele Objekte im Landschaftsgarten zu Machern verlorengegangen. Dazu gehören einige Skulpturen, wie die Figurengruppe Biblis und Kaunos , der Amor am Nordufer, der Silen mit dem Bacchus auf dem Arm, die zur Pyramide gehörenden Genien des Todes und des Schlafes, aber auch ganze Gartenszenen wie die Schlinge, der Schneckenberg mit dem Tempel des Gottes der Winde -Aeolus- und Gebäude wie die Eremitage, der Schießsalon mit der Schießwand und dem Zielerhäuschen, oder das Bauernhaus mit Kegelbahn.
Auch beschäftigt uns seit fast 25 Jahren der Verbleib einer Bronzefigur am Zulauf vom Lehmgrubenteich zum Schwemmteich, nahe an der „Weißen Brücke“. Zwar gehört die „Wasserspielende“ Mädchenfigur nicht zum historischen Schatz, aber die Macherner haben diese Figur gerne als festen Bestandteil des Parks betrachtet. In einer „Nacht- und Nebelaktion“ wurde diese vor Jahren entwendet und ist bis heute nicht mehr aufgetaucht.
Der Förderverein Schloss und Landschaftsgarten zu Machern e.V. möchte eine Ausstellung über -Lost places- verlorene Orte des Gartens gestalten und langfristig einige dieser Parkobjekte wieder auferstehen lassen.
Dafür werden Informationen über das frühere Aussehen gebraucht. Wir bitten alle Bürger von Machern nachzusehen, ob sie Fotos, Pläne, Gemälde oder Literatur zu diesen Objekten haben und uns diese als Leihgabe zur Verfügung stellen können.
Ansprechpartner: Dr. Jürgen Piehler
Tel.: 0172- 3648043 oder Kontaktformular