Beispielhafte Sehenswürdigkeiten im Schlosspark Machern

Eindrucksvolle Gartenszenen und architektonische Schätze in Hülle und Fülle. Egal, ob Sie einen Spaziergang machen oder sich eine Decke auslegen und die Sehenswürdigkeiten, Geräusche und Gerüche dieses reizvollen Anwesens genießen möchten, Sie werden einen unvergesslichen Besuch haben.

Der Schloss zu Machern

Das Schloss zu Machern hat sich nicht nur als Hochzeitsschloss und Veranstaltungsort einen Namen gemacht. Als Wasserschloss angelegt reicht die Geschichte des Barockbaus bis ins 15. Jahrhundert zurück. Seitdem hat es sich vielfach gewandelt. Ein idealer Startpunkt für einen Rundgang durch den Park.

Der Agnestempel

Diejenigen, die einen etwas kürzeren Spaziergang suchen, können die Route nehmen, die sich südlich um den Schlossteich schlängelt. Sie werden mit einem unglaublichen Blick über die Landschaft in Richtung Agnestempel belohnt und schönen Reflexionen im See begegnen.

Dieser halbrunde Tempel wurde zu Ehren von Agnes, der Schwiegertochter von Schnettger, erbaut. Eingebettet auf einen Hügel bietet es einen klaren Blick über den See und ist ein beliebter Ort für standesamtliche Zeremonien.

Die Ansichten des Agnestempels ändern sich mit den Jahreszeiten, was bedeutet, dass keine zwei Besuche jemals gleich sind und es immer neue Wunder zu entdecken gibt.

Die Ritterburg

Versunken im Grün und verdunkelt durch ein dichtes Blätterdach liegt im Nordosten an der höchst gelegenen Stelle des Schlossgartens die Ritterburg mit Ihrem unterirdischen Eingang.

Dieser ist bewusst so angelegt worden, denn der Macherner Landschaftsgarten ist zugleich einer der Freimaurerischen Gärten, mit seiner besonderen konzeptionellen und gestalterischen Ausrichtung. Die Bruderschaft der Freimaurer hat ihren Ruf von Verschwörung und Geheimbund durch verschwiegene Versammlungen und nicht öffentliche Rituale seit Jahrhunderten stets untermauert.

So gelangte niemand ins Gebäude, der kein Freimaurer war. Hinter der schweren Eingangstür befindet sich ein weiteres Tor mit geheimem Öffnungsmechanismus, denn hier wurden Dinge besprochen, die nicht nach außen gelangen sollen. So der Mythos. Bei genauerem Hinsehen jedoch, entpuppen sich die Geheimdenker als Freigeister.

Möchten Sie der Ritterburg ihre Geheimnisse entlocken, können Sie sich gern einer Parkführung anschließen. Besonders im Winter kann das mystische Objekt der Ritterburg bei einer Fackelführung und Kerzenlicht erkundet werden.

Der Hirschgarten

Statussymbol, Jagdrevier, Holzquelle - seit dem Mittelalter sind Hirschparks Gastgeber für aristokratische Verfolgungen in Schlössern und großen Residenzen. Heute erzählen sie eine Geschichte von der Macht und dem Privileg, die mit der Einschließung von Land für den privaten Gebrauch eingingen

Eine prächtige Herde von Hirschen nannte den Landschaftsgarten vor über 225 Jahren ihr Zuhause. Der Hirschgarten wurde Ende der 1790er eröffnet und existierte bereits 1802 durch den Verkauf der Ländereien nicht mehr. 1999 als historischer Bestandteil des Landschaftsgartens wieder in den Garten integriert, ist er nichtsdestotrotz eines der am besten erhaltenen Beispiele für englische Landschaftsgestaltung. Seine ursprünglichen 10 Hektar sind zwar auf 1/2 Hektar reduziert, jedoch so wieder die Heimat einiger Westeuropäischer Rothirsche.